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TYPO3 - Was spricht dafür?

Was hat es mit dem beliebten CMS TYPO3 auf sich? Was hebt es von den anderen CMS auf dem Markt ab und macht es besonders?

Funktionsvielfalt und Flexibilität: Diese Vorteile bietet das CMS TYPO3

Wordpress, Joomla und Drupal: Wer heute mit vergleichsweise wenig Aufwand eine eigene Internetseite betreiben will, der findet viele kostenlose Content Management Systeme (CMS), mit denen sich die früher sehr komplexen Schritte bis zur ersten Internetpräsenz deutlich erleichtern lassen. TYPO3 dagegen wird von angehenden Seitenbetreibern aufgrund seiner höheren Komplexität meist eher mit Argwohn betrachtet. Und doch bietet TYPO3 viele Vorteile gegenüber Wordpress, Joomla und Co., die für das quelloffene CMS sprechen.

TYPO3 ist wie die eingangs erwähnten Content Management Systeme Open-Source-Software, das CMS kann also kostenlos von typo3.org heruntergeladen und im Rahmen der GNU General Public License auch ohne weitere Kosten genutzt werden. Wie für andere Content Management Systeme gibt es auch für TYPO3 tausende verschiedener Erweiterungen, sogenannte "Extensions", mit denen sich zusätzliche Funktionen wie ganze Online-Shops, Foren oder auch Newsletter integrieren lassen.

Im Vergleich zu Wordpress, Drupal und Joomla bietet TYPO3 aber einen wesentlich größeren Funktionsumfang und kommt daher meist eher im (semi-)professionellen Bereich zum Einsatz.

Sicherheit und Stabilität

Durch die begrenzte Nutzung resultiert eine höhere Sicherheit. Da TYPO3 hauptsächlich im deutschsprachigen Raum genutzt wird, verringert sich so die Anzahl an Angriffen auf das System. Für Wordpress beispielsweise ist dieses Risiko wesentlich höher, da es weltweit verbreiteter ist und so ein lohnenderes Ziel für großflächige Angriffe aus der ganzen Welt bietet.

Zudem wurde TYPO3 von Anfang an unter Aspekten der Sicherheit entwickelt und wird stetig erweitert und verbessert, was besonders für mittelständische und große Unternehmen in Deutschland ein wichtiger Punkt ist. TYPO3 bietet neue Versionen mit einem sogenannten „Long Term Support“ (LTS) an, was bedeutet, dass diese Version für mindestens drei Jahre vom Entwicklerteam mit Sicherheitsupdates und Bugfixes versorgt wird, auch, wenn schon eine neure Version veröffentlicht wurde. Dieser LTS beginnt dann mit dem Datum der Veröffentlichung.

Ein weiterer für Unternehmen wichtiger Punkt ist die Stabilität und Leistungsfähigkeit. Wie weiter unten beschrieben, lassen sich so mehrere unterschiedliche Webseiten in einem System verwalten. Stabilität bietet TYPO3 unter anderem dadurch, dass es auf Skalierbarkeit ausgerichtet ist und mit großen Besucherzahlen umgehen kann und die Webseite so dennoch stabil und performant bleibt.

Die Vorteile von TYPO3 gegenüber Content Management Systemen wie Wordpress

Einer der größten Vorteile von TYPO3 gegenüber anderen CMS, wie zum Beispiel Wordpress, ist die ausgefeilte Rechte- und Zugriffsverwaltung. Typo3 wurde von Beginn an mit einem starken Fokus auf die klare Trennung zwischen Inhalt auf der einen Seite und Design, Konfiguration und Administration auf der anderen Seite entwickelt. Deshalb gibt es bei TYPO3 auch zwei grundlegende Benutzertypen: Die sogenannten Redakteure, die im Frontend Inhalte wie Texte, Bilder oder auch Videos pflegen, während sich Administratoren im Backend um die Verwaltung und Wartung der Infrastruktur kümmern. Damit sind keine Berufsbezeichnungen gemeint, sondern Nutzerrollen innerhalb des TYPO3-CMS.

Diese Trennung der Benutzerrollen gibt es natürlich auch in anderen Systemen, dort ist sie aber meist nicht so stark verankert. Wordpress beispielsweise lässt inzwischen auch unterschiedliche Benutzergruppen mit jeweils abgestuften Rechten zu. So granular und flexibel wie TYPO3, gelingt dies aber kaum einem anderen CMS.

Ein weiterer Vorteil von TYPO3 liegt in der einfachen Möglichkeit zur Verwaltung unterschiedlicher Webseiten mit nur einer TYPO3-Installation. Auf diese Weise benötigen Nutzer nur einen Benutzernamen mit zugehörigem Passwort, und können doch auf unterschiedlichen Seiten arbeiten. Im Backend wiederum können so Bilder und andere Mediendateien auf verschiedenen Seiten genutzt werden, ohne für jede Seite neu ins CMS hochgeladen werden zu müssen und dort Speicherplatz zu belegen. Auf die gleiche Weise können Teile einer Webseite, beispielsweise Produktkataloge oder Online-Shops, mit wenigen Klicks auch auf anderen Webseiten der gleichen TYPO3-Installation genutzt werden.

Zudem bietet TYPO3 eine äußerst komfortable Möglichkeit, mehrsprachige Webseiten einzurichten, die andere kostenlose Content Management Systeme in der Form kaum bieten. Hierfür werden die Inhalte einer Webseite einfach in unterschiedlichen Sprachen erstellt und in Typo3 den jeweiligen Seiten zugeordnet. Das CMS zieht sich dann je nach gewählter Sprache den entsprechenden Baustein und bindet ihn auf der Seite ein. Damit müssen Internetseiten nicht vollständig in verschiedenen Sprachversionen erstellt werden, sondern lediglich die in verschiedenen Sprachen gewünschten Inhalte.

Die Flexibilität wird durch eine hohe Komplexität erkauft

Wo so viel Licht ist, da findet sich natürlich auch Schatten, und so ist die eingangs bereits erwähnte Komplexität die größte Schwäche von TYPO3. Die enorme Flexibilität und Funktionsvielfalt geht ganz einfach deutlich zu Lasten der Einfachheit und Übersichtlichkeit. Während sich die Backends von Wordpress, Drupal oder auch Joomla sichtbar um eine einfache Benutzeroberfläche bemühen, gilt bei TYPO3 das Credo "Funktion vor Schönheit". Zwar lassen sich durch Administratoren für unterschiedliche Benutzer äußerst variabel nicht benötigte Funktionen ausblenden, so dass Redakteursrollen mitunter ebenfalls ein recht aufgeräumtes Backend vorfinden, wer aber als Administrator mit TYPO3 arbeitet, der darf vor verschachtelten Baumstrukturen keine Angst haben.

Ein wesentlich größeres Problem dürften aber die nötigen Programmierkenntnisse in PHP und TypoScript darstellen, ohne die die Installation, Konfiguration und Wartung einer TYPO3-Umgebung kaum vorstellbar sind. Mittlerweile bieten zwar viele Webhoster die Installation von TYPO3 mit nur einem Klick an, während man bei Wordpress aber bereits mit der zusätzlichen Installation von nur ein paar Plugins und Themes in wenigen Stunden zumindest prinzipiell startklar ist, lässt sich mit der Grundinstallation von TYPO3 nicht viel mehr anfangen, als statische Webseiten mit HTML-Code zu füllen.

Wer sich aber dieser Herausforderung stellt, oder professionellen Support einer kommerziellen TYPO3-Agentur in Anspruch nimmt, der findet in TYPO3 eines der umfangreichsten kostenlosen Content Management Systeme, das bei Funktionsvielfalt und Flexibilität kaum Grenzen kennt. Rund um TYPO3 ist zudem eine lebendige und große Community entstanden, die nicht nur für die zahlreichen Extensions verantwortlich ist, sondern auch Tutorials, Anleitungen und Hilfestellung bietet.

 

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